Tierpsychologie

Die Tierpsychologie strebt eine bessere Verständigung zwischen Mensch und Tier an.

Da die Kommunikationsmittel verschiedener Lebewesen derart unterschiedlich ausfallen, ist es nicht verwunderlich, dass sich Verständigungsprobleme ergeben können.

Aus oft falsch interpretierten oder nicht beachteten ausgesendeten Signalen können Kommunikationsprobleme entstehen, welche zu unerwünschten Tierverhaltensweisen bis zu schweren Verhaltensstörungen führen können. Diese können nur durch eine gezielte Verhaltenstherapie verbessert oder unterbunden werden

 

Bedingungen, unter denen problematisches Tierverhalten auftreten kann

▶ Pathophysiologische Störungen

Toxikosen, neurologische Krankheiten, Infektionskrankheiten, Parasitenbefall usw.

Beschränkte Früherfahrungen

Wenig Kontakte mit Mensch/Tier in den ersten Monaten. Zu frühe Mutter/Welpentrennung usw.

Mangelhafte Umweltbedingungen / Reize

Aus "Langeweile" können diverse Stereotypien wie Auf- und Ablaufen, übertriebene Fellpflege, Bellen usw. entstehen

Mangel an notwendigem Verhaltenstraining

Ungehorsamkeit, Unkontrollierbarkeit, Stubenunreinheit, Aggressivität usw.

Negative Erfahrungen mit angsteinflössenden Reizen

Angstzustände, angstbedingte Aggressivität, Trennungsangst

Unabsichtliche Verstärkung durch den Besitzer

Aufmerksamkeitsforderndes Verhalten des Tieres wie z.B. Bellen, Stubsen und Anstarren. Dies wird häufig unfreiwillig verstärkt indem der Besitzer den Hund z.B. durch Fressen geben, spielen usw. belohnt.