Homöopathie

Hahnemann - Der Begründer der Homöopathie

Im Jahr 1796 erschien Hahnemanns Schrift in Hufelands "Journal".-Versuch über ein neues Prinzip zur Auffindung der Heilkraft der Arzneisubstanzen nebst einigen Blicken auf die bisherigen. Die Homöopathie war geboren. Der Name Homöopathie wurde aber erst ab 1807 von Hahnemann benutzt. Er sprach vorher von "spezifischen Mittel."

 Hahnemanns Homöopathie ist eine arzneiliche Heilweise, die keiner Mode unterworfen ist und sich seit der Zeit ihrer Entdeckung in ihren Grundsätzen nicht verändert hat.

Die meisten Krankheiten können - mit wenigen Ausnahmen - als Regulationsstörungen betrachtet werden. Es gilt also, die Ursache einer Krankheit und nicht deren Symptome zu bekämpfen. In der Homöopathie wird der Wirkstoff in einem aufwändigen Verfahren verdünnt. Ab einer bestimmten Verdünnungsstufe ist, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr in der Lösung enthalten. Die Information des Wirkstoffes - seine Schwingung - ist jedoch im Wasser gespeichert. In der Homöopathie wird dasjenige Arzneimittel angewendet, welches eine andere, möglichst ähnliche künstliche Krankheit zu erregen im Stande ist.

Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt - Similia similibus curentur

Es werden nicht nur Krankheits-, sondern überhaupt alle ungewöhnlichen Symptome, jede aussergewöhnliche Körper- oder Gefühlsregung beschrieben. Nicht die Krankheit, sondern das kranke Individuum - das mit seinem Leiden keinem anderen gleicht - wird angesehen.

  Wer Tiere quält, ist unbeseelt
  und Gottes guter Geist ihm fehlt.
Mag noch so vornehm drein er schaun,
Man sollte niemals ihm vertraun.
Goethe